Archive for the ‘Finanzen’ Category

Viele Schlupflöcher bei der Privatinsolvenz

Dienstag, Juli 4th, 2017

Seit einigen Jahren können in Deutschland auch Privatverbraucher Insolvenz anmelden. Damit schützt der Gesetzgeber die Bürger vor einer übermäßigen Verschuldung und ermöglicht einen finanziellen Neuanfang. Doch ungeschoren kommen die Schuldner natürlich auch bei einem Verbraucherinsolvenzverfahren nicht davon. Auf einen Teil ihres Vermögens und Besitzes müssen sie verzichten.

Schon nach drei Jahren winkt die Restschuldbefreiung

Steuerschulden, Spielschulden, ein zu teures Auto oder unvorhergesehene Schicksalsschläge – es gibt viele Gründe, die Privatpersonen in die Schuldenfalle treiben. Schnell kann es passieren, dass die monatlichen Einnahmen die Ausgaben nicht mehr decken. Dann bleibt nur noch der Weg über die Privatinsolvenz. Zeigt sich der Schuldner während des Verfahrens kooperativ und unternimmt alle zumutbaren Anstrengungen, um die Verbindlichkeiten abzutragen, winkt am Ende eine Restschuldbefreiung. Seit 2014 ist ein solcher Schuldenerlass schon nach drei Jahren möglich, wenn innerhalb dieser Zeit die Verfahrenskosten und 35 % der Gläubigerforderungen zurückbezahlt wurden. In der Regel dauert das Verfahren aber eher sechs Jahre.

Hohe Freigrenzen lassen Luft zum Atmen

Das Einkommen muss während der sogenannten Wohlverhaltensphase bis auf die Pfändungsfreigrenze in die Tilgung fließen, berichtet das Infoportal www.kreditzentrale.com. Die Freigrenze wird durch die Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen bestimmt. Maximal müssen Monatseinkommen von zurzeit über 3292,09 Euro netto vollständig abgegeben werden. Lebt der Privatschuldner allein, so wird bis zu einem Nettolohn von 1079,99 Euro kein Cent gepfändet. Diese Beträge werden alle zwei Jahre angepasst. Vermögenswirksam angelegte Einkommensteile, die Hälfte des Weihnachtsgeldes bis 500 Euro oder Urlaubsgeld werden nicht angerechnet. Außerdem können verschuldete Arbeitnehmer Wochenend- und Schichtzuschläge behalten. Wer ein Auto beruflich braucht, darf es behalten. Es sei denn, es handelt es sich um ein teures Modell.

Erbschaft zur Hälfte geschützt

Auch Erbschaften, die ein Privatschuldner in der Wohlverhaltensphase bekommt, kann er zur Hälfte behalten. Einmalige Einkünfte während dieser Periode, zum Beispiel Lottogewinne oder Geschenke, müssen ebenfalls nicht zur Tilgung verwendet werden. Geschützt sind darüber hinaus Anteile an einer Wohnungsgenossenschaft bis maximal 2000 Euro.

constag ag – IT Kosten und Leistungsrechnung

Sonntag, April 2nd, 2017

Die Leidenschaft von der Firma constag ag ist es, die Kunden mit strategischem Denken und Handeln zu unterstützen. Damit die constag ag alle IT Situationen und IT Bedürfnisse einer Unternehmung bewältigen können, nimmt die constag ag individuelle Mandate in den Bereichen Projektmanagement, Führung und Beratung ab. Der Anteil indirekter und direkter Kosten an den Gesamtprozesskosten vieler Firmen und Verwaltungen steigen von Jahr zu Jahr an. Das Beenden bisheriger Verfahren der Prozessunterstützung reduziert die Papierentwicklung bei klassischen Prozessen. Oft ist es der Fall, ass die IT Kosten und Leistungsrechnung prozentual bereits einen wesentlichen Anteil der Prozesskosten im Unternehmen erreichen.

Nachteile des Beschäftigten durch Scheinselbstständigkeit

Sonntag, Oktober 2nd, 2016

Scheinselbstständigkeit ist ein Arbeitsverhältnis, in dem der Beschäftigte unter vergleichbaren Bedingungen arbeitet wie ein fest angestellter Mitarbeiter, er vertraglich aber selbstständiger Geschäftspartner des Unternehmens ist. Für den Betroffenen ist die Scheinselbstständigkeit zwar mit einem höheren Nettoverdienst verbunden, jedoch gibt es wesentliche Nachteile für den Scheinselbstständigen, wenn er sich auf diese gesetzwidrige Form der Beschäftigung einlässt. Wer den Verdacht hat, dass er zu einer Scheinselbstständigkeit gedrängt wird, sollte sich durch Online-Ratgeber wie www.anwaltarbeitsrecht.com über seine Rechte informieren und mit einem Fachanwalt sprechen.

Scheinselbstständige genießen keinen Kündigungsschutz

Der gravierendste Nachteil ist der fehlende Kündigungsschutz. Angestellte Mitarbeiter eines Betriebs dürfen nur unter bestimmten Bedingungen eine Kündigung ihres Arbeitsvertrages erhalten. Dadurch soll verhindert werden, dass Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenzgrundlage verlieren. Bei einer Scheinselbstständigkeit greifen jedoch die Bestimmungen des Kündigungsschutzgesetzes nicht, denn es liegt kein Arbeitsvertrag vor. Beide Vertragsparteien haben den Status von Geschäftspartnern, und der Vertrag kann im Prinzip zu jedem beliebigen Zeitpunkt ohne wesentlichen Grund gekündigt werden.

Scheinselbstständigkeit benachteiligt bei Entgeltfortzahlung und Altersvorsorge

Ein weiteres Problem liegt darin, dass der Scheinselbstständige auf die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall verzichten muss. Das bedeutet, dass Erkrankungen einen hohen Verdienstausfall zur Folge haben. Auch das Privileg des bezahlten Urlaubs entfällt. Während ein Mitarbeiter im Anstellungsverhältnis gesetzlichen Anspruch auf Urlaubstage ohne finanzielle Einbußen hat, erzielt der Scheinselbstständige an arbeitsfreien Tagen kein Einkommen. Die Altersvorsorge ist durch Scheinselbstständigkeit ebenfalls nur unzureichend gesichert. Die Pflichtversicherung und der Arbeitgeberanteil entfallen. Der Scheinselbstständige hingegen muss sich selbst um Vorsorgemaßnahmen kümmern, was häufig zu Versorgungslücken führt.

Finanzierung des Mittelstandes ohne Bankkredit

Mittwoch, Januar 20th, 2016

(presseverteiler.me) – Als mittelständisches Unternehmen oder als Selbständiger heutzutage einen Kredit zu bekommen, ist fast schon Glückssache. Als größtes Hindernis wird im Allgemeinen die Stellung von Sicherheiten angesehen, deren Höhe nach Vorstellung der Banken meistens mehr als die Hälfte des Kreditbetrages betragen sollte.

Als Alternative bieten sich ausländische Investmentgesellschaften und private Geldgeber an, doch meistens scheitert diese zündende Idee an entsprechenden Kontakten, der Sprachbarriere oder Mentalitätsproblemen.

Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage in Russland ist der vermögende Mittelstand bestrebt, Geld im Ausland zu parken zumindest solange, bis die EU Restriktionen aufgehoben und der Krieg in Syrien beendet ist. Doch Russen haben die gleichen Probleme: Kaum Kontakte, Sprach- und Mentalitätsprobleme.

Im Kooperation mit unserem Partner in Moskau verwandelt EASYRUINVEST Kreditgesuche mittelständischer Unternehmen oder von Selbständigen mit geschäftlichem Potential in eine für russischen Geldgeber attraktive Kapitalanlage. EASYRUINVEST übersetzt das Investmentangebot, schafft eine Online Präsenz und sorgt für den Kontakt zu potentiellen Anlegern. EASYRUINVEST verwendet dabei die Datenbanken mit russischen Geldgebern von Portalen, die sich mit diesem Thema aus russischer Sichtweite befassen. Zu dem Service gehört auch die Übersetzung von Korrespondenz, 3-er Konferenzschaltungen mit einem Simultanübersetzer und auf besonderen Wunsch auch die aktive Mitwirkung bei Verhandlungen.

Es gibt also eine effektive Alternative zur klassischen Finanzierung des Mittelstandes durch den heimischen Bankkredit, und auf dieser Web Seite bekommen interessierte Leser weitere Informationen: www.easyruinvest.com

Aussender:
Peter Müller
11 floor, 2/2 Paveletskaya Ploshchad,
Moscow 115054

Email: info@easyruinvest.com

Bei Billigflügen eine große Abzocke

Freitag, August 1st, 2014

Schnäppchen die keine sind: Stiftung Warentest warnt vor dreisten Abzockmethoden bei Billigflugangeboten. Die Anbieter arbeiten mit versteckten Aufschlägen und wer nicht aufpasst, zahlt ordentlich drauf. Lesen Sie hier, bei welchen Anbietern Sie besonders vorsichtig sein sollten.

Die meisten von uns buchen Flüge höchstens einmal im Jahr. Deshalb greifen viele Kunden dann auf die am meisten beworbenen Angebote zurück. So wie etwa auf das von Fluege.de. Was viele nicht wissen, dass Verbraucherzentralen und auch test die Abzockmethoden von Fluege.de schon oft kritisiert haben.

Stiftung Warentest erklärt den Trick von Fluege.de, wo Kunden meistens die vermeintlich günstigsten Flüge finden: „Die im Internet beworbenen Billigpreise gelten nur, wenn der Kunde mit einer Fluege.de-Mastercard-Gold oder mit Visa Electron bezahlt. Zwei exotische Kreditkarten, die nur sehr wenige benutzen. Allen anderen wird, nachdem sie langwierig ihre persönlichen Daten eingegeben haben, eine deftige Service- und Zahlungspauschale aufgebrummt.“ Die Hinweise auf eventuelle Zahlungsgebühren hat Fluege.de in einer Flut von Informationen gut versteckt.

Faire Anbieter
Bei den Stichproben in acht Online-Reisebüros fanden die Warentester aber auch zwei Anbieter, die faire und übersichtliche Zahlungsbedingungen boten: Bei Airfasttickets.de und Lastminute.de werden bei Zahlung mit üblichen Kreditkarten oder per Sofortüberweisung keine zusätzlichen Gebühren berechnet.

Aber bei ihrer Suche stießen die Tester auch noch auf weitere schwarze Schafe: „Ähnlich dreist wie Fluege.de kassieren die Online-Reisebüros Bravofly, eDreams.de und Opodo“, so die Experten. Die genannten Anbieter streichen hohe Preisaufschläge ein, die nur wegfallen, wenn mit exotischen Karten gezahlt wird. Auch Expedia.de und Seat24.de verfolgen das gleiche Prinzip, aber die Gebühren seien nicht ganz so hoch, heißt es weiter im Bericht von test.

Wo Sie aufpassen müssen
Auch bei den Vergleichsportalen gibt es erhebliche Unterschiede. Die Tester haben bei insgesamt sechs Portalen jeweils zehn Suchanfragen gestellt. Wer bei Billigflieger.de und Momondo.de nach günstigen Preisen sucht, gelangt per Klick direkt zu Online-Reisebüros, bei denen während des Buchungsvorgangs happige Gebühren dazu kommen.

Am auffälligsten war dies bei Opodo. Bei der Testbuchung eines Fluges von München nach Rom kam zum ursprünglichen angegebenen Flugpreis 43,98 Euro ein Aufschlag von stolzen 33,67 Euro oben drauf. Auch bei Swoodoo sollten Kunden aufpassen, so das Verbrauchermagazin. Wer bei diesem Portal die Voreinstellungen benutze, lande häufig bei Fluege.de. Außerdem würden die Ergebnislisten bei Swoodoo oft von einem Werbeangebot angeführt, das sich von den Suchergebnissen kaum unterscheide.

Quelle: IT Dienstleister von yahoo.de

Norwegen reich wie nie zuvor

Dienstag, Mai 27th, 2014

Norwegen schwimmt in so viel überschüssigem Bargeld, dass es zusätzliche Ausgabenpläne mit bestehenden Mitteln und ohne einen Gang an die Anleihemärkte abdecken kann.

Das (Shenzhen: 002421.SZ – Nachrichten) bedeutet, dass die Regierung in der Lage sein wird, eine 11,4 Milliarden Kronen (1,4 Milliarden Euro) schwere Erhöhung der Hypotheken an Staatsbeschäftigte abzudecken ohne zusätzliche Schulden aufzunehmen. Das erklärte Christian Tronstad, ein führender Berater des norwegischen Finanzministeriums, im Interview mit Bloomberg News. Die Hypothekenerhöhung wurde jüngst im neuen Haushaltsplan festgelegt.

“Wir haben keine Pläne, die Kapitalaufnahme wegen des überarbeiteten Haushalts zu ändern”, sagte er.

Seine Äußerungen folgen auf Spekulationen bei einigen der größten Banken der Region. Diese spekulierten, dass sich die Regierung an die Anleihemärkte wenden müsse, um das erweiterte Hypotheken-Programm zu finanzieren.

Norwegen ist Westeuropas größter Öl- und Gasproduzent. Einnahmen aus der Energiebranche fließen in Norwegens 860 Milliarden Dollar schweren Staatsfonds. Dieser ist bereits der größte der Welt. Erträge des Fonds darf die Regierung nutzen, um Haushaltslöcher zu stopfen.

Vor kurzem hatte die Regierung prognostiziert, dass der Fonds bis 2020 auf 7,45 Billionen Kronen anschwellen wird. Er hat sich seit 2005 bereits verfünffacht.

Quelle: IT Dienstleister von yahoo.de

Stürzt die TUI-Aktie ab?

Mittwoch, Februar 19th, 2014

Hedgefonds haben im Verlauf der vergangenen Wochen hohe Leerverkaufs-Positionen bei Aktien der Tui AG (Xetra: TUI1.DE – Nachrichten) aufgebaut. Sie spekulieren darauf, dass der Kurs des Reisekonzerns fallen wird, nachdem er auf den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren geklettert ist. Alles hängt davon ab, ob Konzernchef Friedrich Joussen mit seinem Restrukturierungsprogramm tatsächlich die Gewinne steigern kann.

Der Londoner Hedgefonds CQS UK hat 5,61 Millionen Tui-Aktien leerverkauft. Das (Shenzhen: 002421.SZ – Nachrichten) entspricht 2,22 Prozent der ausstehenden Aktien, wie aus einer Mitteilung vom 13. Februar hervorgeht. Am 30. Januar hatte Pine River Capital Management in einer Pflichtmitteilung vom 30. Januar bekannt gegeben, 1,97 Millionen der Aktien leerzuverkaufen. Diese beiden Positionen entsprechen 41 Prozent der bis heute bekannt gegebenen Leerverkäufe.

Tui-Titel haben in den vergangenen sechs Monaten 49 Prozent gewonnen – verglichen mit einem Anstieg von lediglich 19 Prozent der 37 Werte im Bloomberg European Travel Index. Investoren setzen darauf, dass es Joussen gelingen wird, die Profitabilität beim Reisekonzern zu erhöhen und ihn in einen verlässlichen Dividenden-Zahler zu verwandeln. Joussen hatte von einem Jahr die Konzernspitze von Michael Frenzel übernommen, der Tui 19 Jahre lang geführt hatte. Investoren hatten diesen Zeitraum spöttisch die zwei verlorenen Jahrzehnte genannt.

“Joussen hat den richtigen Plan vorgestellt, aber jetzt muss er zeigen, dass er auch funktioniert”, sagte Jochen Rothenbacher, Analyst bei der Equinet Bank in Frankfurt. “Im Kurs sind schon einige Erwartungen eingepreist, und nach einer solchen Rally ist es nicht ungewöhnlich, dass einige Leerverkaufspositionen aufgebaut werden.”

Quelle: IT Dienstleister von yahoo.de

Künast fordert Mindeststeuer für Deutsche im Ausland

Dienstag, Februar 11th, 2014

BERLIN (dpa-AFX) – Angesichts der jüngsten prominenten Steuerbetrugsfälle fordert die Grünen-Politikerin Renate Künast eine Mindeststeuer für Deutsche im Ausland. “Mit diesem Modell würden wir auch diejenigen Deutschen erreichen, die mit ihrem Vermögen in die Schweiz oder nach Monaco gehen und dort ein paar Tage im Jahr verbringen, um von den günstigen Steuern zu profitieren”, sagte die Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag der “B.Z (Other OTC: ZHLDNachrichten) . am Sonntag”.

Viele dieser Menschen lebten “mit ihren Geschäften, ihren Werbeverträgen und ihrer Prominenz in Wahrheit in Deutschland”. Künast: “Sie profitieren von dem, was die Steuerzahler in Deutschland ermöglichen. Deshalb müssen sie auch hier Steuern zahlen.” Sie sprach sich außerdem für eine Offenlegungspflicht für Steuersparmodelle aus. Die Anleger sollten den Finanzämtern erklären, “was sie wo haben und welches Steuergestaltungsmodell sie verfolgen”.

In einer Emnid-Umfrage für das Magazin “Focus” fordert die Mehrheit der Deutschen von amtierenden Politikern totale finanzielle Transparenz. 71 Prozent sprachen sich dafür aus, dass Politiker generell ihr Einkommen und ihre Vermögenswerte offenlegen sollten. 28 Prozent der Befragten waren dagegen. Besonders interessiert an finanzieller Transparenz sind die Anhänger von Linkspartei (85 Prozent) und Grünen (76 Prozent), während die FDP-Anhänger lediglich zu 59 Prozent eine totale Offenlegung fordern. SPD-Sympathisanten fordern Transparenz zu 74 Prozent, Unions-Anhänger zu 71 Prozent./sem/ll/DP/zb

 

Quelle: IT Dienstleister von yahoo.de

 

Auch Alice Schwarzer mit Schweizer Konto

Sonntag, Februar 2nd, 2014

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat jahrelang ein Schweizer Konto vor den deutschen Steuerbehörden verheimlicht. “Ja, ich habe einen Fehler gemacht, ich war nachlässig”, schrieb Schwarzer am Sonntag auf ihrer Webseite. Sie habe das Konto seit den 1980er Jahren geführt. Erst im vergangenen Jahr habe sie es beim Finanzamt angezeigt und rund 200.000 Euro Steuern plus Säumniszinsen nachbezahlt. Sie bedauere den Fehler “von ganzem Herzen”, schrieb Schwarzer. Das Konto sei inzwischen aufgelöst.

Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin “Spiegel” berichtet, Alice Schwarzer habe offenbar rechtzeitig Selbstanzeige erstattet und müsse damit keine Strafverfolgung mehr fürchten.

Schwarzer warf dem “Spiegel” Rufschädigung und eine Verletzung des Persönlichkeitsschutzes vor. Sie gehöre “nicht zu den tausenden, die Schwarzgeld in der Schweiz haben, das bis heute nicht versteuert ist”, schrieb die Frauenrechtlerin. Sie habe “unaufgefordert die Initiative ergriffen” und ihr Konto legalisiert. “Meine Steuern sind gezahlt. Also gilt für mich das Recht auf Privatsphäre und das Steuergeheimnis.”

Auf das Schweizer Konto hat Schwarzer nach eigenen Angaben in Deutschland versteuerte Einnahmen eingezahlt “in einer Zeit, in der die Hatz gegen mich solche Ausmaße annahm, dass ich ernsthaft dachte: Vielleicht muss ich ins Ausland gehen”. Dies sei schon länger nicht mehr so. “Selbstverständlich hätte ich das Schweizer Konto dennoch von Anfang an beim deutschen Finanzamt angeben müssen, um die Zinsen zu versteuern”, betonte Schwarzer. Doch auch ihr persönliches Unrechtsbewusstsein habe sich in diesem Punkt “erst in den letzten Jahren geschärft”.

Zuletzt hatte der Fall von FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß für Schlagzeilen gesorgt. Er ist wegen Steuerhinterziehung angeklagt, im März beginnt in München sein Prozess. Hoeneß wird vorgeworfen, über ein heimliches Konto in der Schweiz 3,2 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben.

 

Quelle: IT Dienstleister von yahoo.de

Hertha BSC jetzt schuldenfrei

Samstag, Februar 1st, 2014

Der Hauptstadtklub wurde auf der Suche nach einem finanzstarken Investor fündig und darf sich auf eine Finanzspritze in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro freuen. Wie die Verantwortlichen am Freitag bekannt gaben, schloss der Klub eine strategische Partnerschaft mit dem global agierenden Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) ab.

 

Die Vereinbarung umfasst ein langfristiges Investment über 61,2 Millionen Euro, im Gegenzug erhält das Unternehmen unter anderem eine Minderheitsbeteiligung von 9,7 Prozent. Mit dem Geld will die mit 36,8 Millionen Euro verschuldete Hertha seine Verbindlichkeiten zurückführen und die zuvor aus Geldnot veräußerten Rechte im Bereich Marketing und Catering zurückkaufen. Der Aufsichtsrat und das Präsidium des Vereins sowie der Aufsichtsrat und Beirat der KGaA haben der Vereinbarung einstimmig zugestimmt.

 

Hertha-Manager Michael Preetz nannte den Millionen-Deal einen “Quantensprung für die wirtschaftliche Seite unseres Vereins”, für die Zukunft hätten er und sein Team auf dem Transfermarkt “mehr Freiräume, die wir mit Augenmaß nutzen werden.”

 

?Heute ist der schönste Tag, seit ich bei Hertha BSC in der Verantwortung stehe”, sagte Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller: “Die strategische Partnerschaft mit KKR vereint viele Vorteile: Entschuldung, Zufluss von Eigenkapital, Kostenentlastung und langfristige Planungssicherheit.” Man habe in KKR, das nach eigenen Angaben Anlagen im Wert von über 90,2 Milliarden Dollar verwaltet, “den idealen Partner gefunden”.

 

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer sprach von einer “bahnbrechenden Vereinbarung”, er versprach den Fans aber auch, “dass Hertha BSC auch in Zukunft der Verein bleiben wird, der er heute ist.”

 

Johannes P. Huth, Europachef von KKR, sieht in dem Bundesliga-Aufsteiger einen attraktiven Geschäftspartner, weil die Fangemeinde groß und loyal und das Entwicklungsprogramm für Nachwuchsspieler einzigartig sie. Auch die Tatsache, dass es “der führende Fußballverein in Deutschlands Hauptstadt” sei, habe für Hertha gesprochen.

 

 

Quelle: IT Dienstleister von yahoo.de